Sneakers in the City

Sneak out of the city! Von Berlin in die Berge

Kennen Sie den Begriff „pflastermüde“ oder haben vielleicht auch schon mal selbst nach einem Einkaufsbummel
durch die sommerliche Großstadt Füße wie Blei gehabt? Dann stimmen Sie sicherlich zu, dass bequeme Schuhe nicht nur etwas für die Berge oder eine Landpartie sind, sondern gerade für den Asphalt und das Großstadtpflaster besonders notwendig sind.

Man braucht sich einfach nur mal auf eine Bank vor dem Hostel Friedrichshain zu setzen und zu zählen, wie viele Menschen bequeme Turnschuhe oder Sneaker tragen und wie viele von ihnen hochhackige schicke Pumps. Wir haben das schon mal getan und sind zu folgendem Ergebnis gelangt: auf 10 turnschuh- und sneakertragende Personen, kam 1 hochhackiger Schuh. Schuhe mit leichtem Absatz haben wir einfach gleichmäßig aufgeteilt, also einmal den bequemen und einmal den unbequemen Schuhen zugeordnet. Manche gingen sogar barfüßig, das zählt eindeutig zu der bequemen Variante, genau so wie Sandalen, Flip Flops und Clogs.

Das ganze sieht natürlich ganz anders aus, wenn man sich am Abend auf eine Bank vor die Staatsoper setzt und die Schuhe zählt. Da kommt sicherlich niemand mit Sneakers oder Turnschuhen. Es sei denn, es ist Schülervorstellung am Vormittag.

Im Durchschnitt hat der Mensch mehr bequeme Schuhe zuhause als hochhackige schicke Schuhe, die man nur zu bestimmten Gelegenheiten tragen kann. Hinzu kommen dann noch richtige Wanderschuhe, die man für den Urlaub in den Bergen benötigt. Denn beim Urlaub im Allgäu kommt man mit Sneakern nicht sehr weit. Für einen Spaziergang auf festen Wandwegen mögen sie noch taugen, aber zum Kraxeln und Wandern sind feste Sohlen und Knöchelschutz schon besser.

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